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Bezirksjägertag Wels 2026: 1.328 Jäger für nachhaltiges Wildbret
Sipbachzell. Beim diesjährigen Bezirksjägertag der Bezirksgruppe Wels im Gasthof Zirbenschlössl in Sipbachzell präsentierte die Jägerschaft ihre Arbeit für das Jagdjahr 2026. 🦌 1.328 aktive Jäger im Bezirk Wels Im Bezirk Wels sind im Jahr 2026 insgesamt 1.328 Jägerinnen und Jäger gemeldet. Viele von ihnen engagieren sich seit Jahrzehnten für die Hege und Pflege des Wildbestands. Der Bezirk Wels gilt als reiner Niederwild-Bezirk, wobei Hase, Fasan und Rehwild im Zentrum der jagdlichen Arbeit stehen. Bezirksjägermeister Alfred Weinbergmair betonte die Bedeutung von Wildfleisch als hochwertiges Lebensmittel: “Das Wildbret ist so beliebt, weil es naturbelassen ist. Die Äsung vom Wild besteht aus lauter feinen Kräutern und naturbelassenen Pflanzen und macht das Wildbret deswegen sehr wertvoll und besonders schmackhaft”. 📊 100 Prozent Abschuss-Erfüllung erreicht Der aktuelle Abschussbericht zur Abschusserfüllung erreicht 100 Prozent. Damit erfüllen die Jäger laut eigenen Angaben auch ihren Auftrag gegenüber Land- und Forstwirtschaft, etwa zur Begrenzung von Verbiss-Schäden. Diese Quote unterstreicht die professionelle Arbeit der Welser Jägerschaft bei der Regulierung der Wildbestände. Besonders hervorzuheben ist die Trophäenschau, die beim Bezirksjägertag traditionell im Fokus steht. Präsentiert werden Rehböcke vom klassischen Sechs-Ender bis zu außergewöhnlichen Stücken, die die Qualität der jagdlichen Arbeit dokumentieren. 🤝 Zusammenarbeit mit Land- und Forstwirtschaft Jagd-Landesrätin Michaela Langer-Weninger betonte die Bedeutung der partnerschaftlichen Zusammenarbeit: “Nur miteinander kann es gut funktionieren, dass wir unsere Kulturlandschaft so erhalten, wie wir sie schätzen und lieben”. Auch Naturschutz-Landesrat Manfred Haimbuchner bezeichnete die Jagd als gelebten Naturschutz. Die Wildbestände werden ganzjährig beobachtet und artgerecht gefüttert. Bezirkshauptfrau Elisabeth Schwetz sieht im Abschuss nicht nur Regulierung, sondern Verantwortung gegenüber Grundbesitzern. Diese ganzheitliche Betrachtung der Jagd als Teil des Ökosystems prägt die Arbeit im Bezirk Wels maßgeblich. 🌿 Zukunft der Jagd: Nachhaltigkeit und Verantwortung Die Jägerschaft im Bezirk Wels setzt klare Zeichen für eine zukunftsfähige Jagd. Eveline Kanatschnig von der Jagdgesellschaft Weißkirchen brachte es auf den Punkt. Diese Philosophie spiegelt sich in der gesamten Arbeit wider – von der nachhaltigen Bewirtschaftung der Wildbestände bis zur professionellen Wildbretverarbeitung. Astrid Burgholzer, Landesschießreferentin und Delegierte im Bezirk Wels, bestätigte den Fokus auf Niederwild. Die 100-prozentige Abschuss-Erfüllung zeigt, dass die Jäger ihren Auftrag gegenüber Land- und Forstwirtschaft ernst nehmen und aktiv zur Begrenzung von Wildverbiss-Schäden beitragen.
Tobias Gruber
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