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Neuer Luchs im Schwarzwald erhöht Bestand auf 11 Tiere
Baden-Württemberg – Ein weiterer Luchs wurde im Hochschwarzwald gesichtet. Der Kuder ist das bislang elfte bekannte Tier in der Region. Das Projekt “Luchs Baden-Württemberg” zeigt erste Erfolge.
📍 Luchs-Sichtung am Berg Kandel bestätigt
Im Süden Deutschlands gibt es neue Nachrichten für Jäger und Naturbeobachter: Ein weiterer Luchs hat sich im Hochschwarzwald niedergelassen. Der männliche Kuder mit dem Namen “Kandelino” wurde am Berg Kandel in einem von ForstBW bewirtschafteten Gebiet nachgewiesen. Die Bestätigung erfolgte durch menschliche Sichtungen sowie Aufnahmen von Wildkameras. Laut Forstwirtschaftlicher Versuchs- und Forschungsanstalt (FVA) war das Tier bis zur Verifikation noch nicht eingefangen oder vermessen worden. Klar ist jedoch: Der Luchs ist kräftig und vital.
📊 Luchs-Population in Deutschland: Aktuelle Zahlen
Die Gesamtpopulation des Luchses in Deutschland bleibt weiterhin kritisch. Bundesweit werden aktuell etwa 160 bis 200 erwachsene Tiere geschätzt. In Thüringen und im Harz gibt es die größten Vorkommen, während der Schwarzwald erst seit 2023 aktiv wiederbesiedelt wird. Experten betonen, dass ohne menschliche Unterstützung eine natürliche Rückkehr der Luchse in den Schwarzwald in den nächsten 10 bis 20 Jahren unwahrscheinlich wäre. Die isolierten Populationen erschweren einen genetischen Austausch zwischen den Regionen.
🎯 Projekt “Luchs Baden-Württemberg”: Status 2026
Das auf vier Jahre angelegte Projekt läuft von 2023 bis 2027 und sieht eine Auswilderung von bis zu zehn Luchsen vor. Den Startschuss gab die Auswilderung der Luchskatze Finja am 1. Dezember 2023, die leider im Juli 2024 an der Viruserkrankung Staupe starb. Im Juni 2025 folgte der Kuder Martin, der den Bestand auf acht Tiere erhöhte. Mit der Auswilderung von Elisabeth im September 2025 stieg die Zahl auf insgesamt elf Luchse im Schwarzwald. Die geplante Bestandesstützung umfasst überwiegend die Auswilderung von Weibchen, um die Fortpflanzung voranzutreiben.
🦌 Bedeutung für Jäger und Wildtier-Management
Für die Jägerschaft in Baden-Württemberg hat die zunehmende Luchspopulation praktische Auswirkungen. Die Tiere erbeuten vor allem Rehe und können somit das Wildmanagement beeinflussen. Bisher gab es in der Region 37 Jahre lang nur vereinzelte Hinweise auf Luchse – seit 1988 bis 2025. Mit Kandelino als elftem Tier verdichtet sich das Vorkommen im Hochschwarzwald merklich. Die FVA überwacht die Entwicklung kontinuierlich und veröffentlicht regelmäßige Updates zum Bestand.
🔍 Herkunft und weitere Untersuchungen stehen aus
Woher Kandelino genau stammt, bleibt weiterhin ungeklärt. Weder das Alter noch das Gewicht des Kuders sind bisher bekannt, da eine Fangaktion noch aussteht. Die FVA plant weitere Monitoring-Maßnahmen, um mehr Daten zu sammeln. Wildkameras liefern weiterhin wertvolle Aufnahmen zur Bewegungsaktivität des Tieres.
Konrad Schneider
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