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Schweiz: alles über Jagd und Fischerei, Nachrichten, Forum.

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6 Maart 8:16

Rehkitzmarkierung Luzern: Jäger retten Wild vor Mähtod durch Profitraining

Rehkitzmarkierung Luzern: Jäger lernen tierschonende Rehkitzrettung vor der Mahd. Profitraining mit Drohnen, Stressminimierung und erfolgreiche Kooperation mit Landwirten – jetzt informieren!

🦌 Tierschonende Rehkitzmarkierung im Fokus

Im Kanton Luzern haben sich rund 30 befugte Jägerinnen und Jäger am 25. Februar 2026 beim Hirschpark auf dem Littauerberg fortgebildet. Die Stiftung Natur und Wild Luzern organisierte den Kursabend gemeinsam mit Revierjagd Luzern und Wildtier Schweiz zum Thema “Tierschonende Rehkitzmarkierung”. Experten wie Melitta Maradi (Geschäftsführerin Wildtier Schweiz), Tierärztin Ruth Fiechter und Wildhüter Matthias Müller vermittelten neueste Erkenntnisse zu stressarmer Handhabung und fachgerechter Ohrmarkierung. Jedes gerettete Rehkitz vor der Sommermahd zählt – und dank der freiwilligen Dokumentation verfügt die Schweiz über Europas längsten Rehwild-Datensatz.

🔍 Praxiswissen für stressfreie Rehkitzrettung

Der Kurs kombinierte Theorie und Praxis: Ruth Fiechter betonte, dass minimale Stressbelastung für das Jungwild oberste Priorität hat. Nur durch sorgfältige Planung und schnelle Freilassung innerhalb von drei bis vier Stunden bleibt das Kitz überlebensfähig, da es in diesem Rhythmus säugen muss. Im praktischen Teil übten die Teilnehmer das Anbringen der Markierung an den Lauschern – unter realistischen Bedingungen mit vorbereitetem Übungsmaterial. Die Geschlechtsbestimmung direkt vor Ort rundet die fachgerechte Dokumentation ab und liefert wertvolle Daten für das Wildtiermanagement.

🤝 Landwirte und Jäger: Erfolgreiche Kooperation rettet Leben

Die Zusammenarbeit zwischen Bewirtschaftern und Jagdausübungsberechtigten ist laut Tierschutzgesetz essentiell. Während der Landwirt primär für den Schutz der Tiere bei der Mahd verantwortlich ist, unterstützen Jäger aktiv durch Feldbegehungen oder Drohneneinsätze. Klare Kommunikation über Mahd-Termine und koordinierte Suchaktionen verhindern Tierleid effektiv. Diese Partnerschaft zeigt: Nur im Team lassen sich Rehkitze zuverlässig vor Mähmaschinen schützen und fachgerecht zurück in die Freiheit entlassen.

📊 Rekordzahlen bei Rehkitzrettung durch Drohnentechnik

Die Rehkitzrettung in der Schweiz erlebt 2025 einen historischen Höhepunkt: Über 6.450 Jungtiere wurden bundesweit vor dem Mähtod bewahrt, wie aktuelle Zahlen von Rehkitzrettung Schweiz belegen. Im langjährigen Durchschnitt sterben jedoch weiterhin rund 1.500 Rehkitze jährlich durch landwirtschaftliche Mähmaschinen. Moderne Wärmebild-Drohnen erhöhen die Sucheffizienz massiv – mit bis zu 100 Prozent Erfolgsquote bei optimalen Bedingungen. Diese Technologie entlastet sowohl Jäger als auch Landwirte und macht Rettungseinsätze selbst in schwierigem Gelände möglich.

🗂️ 45 Jahre Rehkitzmarkierung: Europas wertvollster Wildtier-Datensatz

Seit den 1960er-Jahren dokumentiert die Schweiz Rehkitz-Markierungen nach einheitlichem Standard – heute liegen Daten zu etwa 14.000 markierten Tieren vor. Dieser einzigartige Langzeitdatensatz ermöglicht Wissenschaftlern präzise Analysen zu Wanderverhalten, Populationsentwicklung und Lebensraumnutzung des Rehwildes. Kantone wie Graubünden und Luzern liefern dabei die meisten Meldungen. Die kontinuierliche Pflege dieser Daten durch freiwillige Jäger stärkt nicht nur den Artenschutz, sondern liefert auch Grundlagen für jagdliche Entscheidungen und nachhaltige Wildtierpolitik in der gesamten Alpenregion.

Rehkitzmarkierung Luzern: Jäger retten Wild vor Mähtod durch Profitraining

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Markus Keller

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Rehkitzmarkierung Luzern: Jäger retten Wild vor Mähtod durch Profitraining

Rehkitzmarkierung Luzern: Jäger retten Wild vor Mähtod durch Profitraining Rehkitzmarkierung Luzern: Jäger lernen tierschonende Rehkitzrettung vor der Mahd. Profitraining mit Drohnen, Stressminimierung und erfolgreiche Kooperation mit Landwirten – jetzt informieren! 🦌 Tierschonende Rehkitzmarkierung im Fokus Im Kanton Luzern haben sich rund 30 befugte Jägerinnen und Jäger am 25. Februar 2026 beim Hirschpark auf dem Littauerberg fortgebildet. Die Stiftung Natur und Wild Luzern organisierte den Kursabend gemeinsam mit Revierjagd Luzern und Wildtier Schweiz zum Thema “Tierschonende Rehkitzmarkierung”. Experten wie Melitta Maradi (Geschäftsführerin Wildtier Schweiz), Tierärztin Ruth Fiechter und Wildhüter Matthias Müller vermittelten neueste Erkenntnisse zu stressarmer Handhabung und fachgerechter Ohrmarkierung. Jedes gerettete Rehkitz vor der Sommermahd zählt – und dank der freiwilligen Dokumentation verfügt die Schweiz über Europas längsten Rehwild-Datensatz. 🔍 Praxiswissen für stressfreie Rehkitzrettung Der Kurs kombinierte Theorie und Praxis: Ruth Fiechter betonte, dass minimale Stressbelastung für das Jungwild oberste Priorität hat. Nur durch sorgfältige Planung und schnelle Freilassung innerhalb von drei bis vier Stunden bleibt das Kitz überlebensfähig, da es in diesem Rhythmus säugen muss. Im praktischen Teil übten die Teilnehmer das Anbringen der Markierung an den Lauschern – unter realistischen Bedingungen mit vorbereitetem Übungsmaterial. Die Geschlechtsbestimmung direkt vor Ort rundet die fachgerechte Dokumentation ab und liefert wertvolle Daten für das Wildtiermanagement. 🤝 Landwirte und Jäger: Erfolgreiche Kooperation rettet Leben Die Zusammenarbeit zwischen Bewirtschaftern und Jagdausübungsberechtigten ist laut Tierschutzgesetz essentiell. Während der Landwirt primär für den Schutz der Tiere bei der Mahd verantwortlich ist, unterstützen Jäger aktiv durch Feldbegehungen oder Drohneneinsätze. Klare Kommunikation über Mahd-Termine und koordinierte Suchaktionen verhindern Tierleid effektiv. Diese Partnerschaft zeigt: Nur im Team lassen sich Rehkitze zuverlässig vor Mähmaschinen schützen und fachgerecht zurück in die Freiheit entlassen. 📊 Rekordzahlen bei Rehkitzrettung durch Drohnentechnik Die Rehkitzrettung in der Schweiz erlebt 2025 einen historischen Höhepunkt: Über 6.450 Jungtiere wurden bundesweit vor dem Mähtod bewahrt, wie aktuelle Zahlen von Rehkitzrettung Schweiz belegen. Im langjährigen Durchschnitt sterben jedoch weiterhin rund 1.500 Rehkitze jährlich durch landwirtschaftliche Mähmaschinen. Moderne Wärmebild-Drohnen erhöhen die Sucheffizienz massiv – mit bis zu 100 Prozent Erfolgsquote bei optimalen Bedingungen. Diese Technologie entlastet sowohl Jäger als auch Landwirte und macht Rettungseinsätze selbst in schwierigem Gelände möglich. 🗂️ 45 Jahre Rehkitzmarkierung: Europas wertvollster Wildtier-Datensatz Seit den 1960er-Jahren dokumentiert die Schweiz Rehkitz-Markierungen nach einheitlichem Standard – heute liegen Daten zu etwa 14.000 markierten Tieren vor. Dieser einzigartige Langzeitdatensatz ermöglicht Wissenschaftlern präzise Analysen zu Wanderverhalten, Populationsentwicklung und Lebensraumnutzung des Rehwildes. Kantone wie Graubünden und Luzern liefern dabei die meisten Meldungen. Die kontinuierliche Pflege dieser Daten durch freiwillige Jäger stärkt nicht nur den Artenschutz, sondern liefert auch Grundlagen für jagdliche Entscheidungen und nachhaltige Wildtierpolitik in der gesamten Alpenregion.

6 Maart 8:16

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