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2 Maart 8:34

Wildkatzen mit GPS-Sendern: Neues Forschungsprojekt startet im Kanton Waadt

Sieben Wildkatzen im Kanton Waadt mit GPS-Halsbändern markiert. Erfahren Sie alles zum Wildkatzenprojekt 2024-2027 von KORA und der Universität Bern. Population, Hybridisierung und Fakten.

🎯 Sieben Wildkatzen erfolgreich besendert

Im Rahmen des aktuellen Wildkatzenprojekts wurden diesen Winter im Kanton Waadt sieben phänotypische Wildkatzen für wissenschaftliche Zwecke mit GPS-Sendern ausgestattet. Das Feldteam konnte im Februar insgesamt drei Weibchen und vier Männchen erfolgreich fangen, die anschließend mit GPS-Halsbändern versehen, beprobt und gesundheitlich untersucht wurden. Diese Massnahme dient dazu, wertvolle Daten über die Ausbreitung der Wildkatze im Schweizer Mittelland zu sammeln.

📡 GPS-Technologie liefert präzise Bewegungsdaten

Die GPS-Halsbänder zeichnen in regelmäßigen Abständen Positionsdaten auf. Da die Halsbänder der Wildkatzen im Vergleich zu anderen Tierarten kleiner dimensioniert sind, können die gespeicherten Daten jedoch nicht direkt über das GSM-Mobilfunknetz übertragen werden. Das Feldteam muss deshalb regelmäßig ins Gelände, peilt die Tiere an und lädt die GPS-Daten vor Ort herunter. Zusätzlich werden Fotofallen aufgestellt, um den Zustand der Tiere zu überwachen und weitere Informationen zum Verhalten zu sammeln.

🏛️ Projektpartner und Genehmigungen

Das Wildkatzenprojekt ist eine Kollaboration zwischen dem Institut für Fisch- und Wildtiergesundheit (FIWI) der Universität Bern und der Stiftung KORA. Es wird von privaten Stiftungen finanziert. Die Besenderungen finden mit der notwendigen Bewilligung des Kantons Waadt und des Bundesamts für Umwelt statt. Die Projektlaufzeit erstreckt sich von 2024 bis 2027, wobei alle Individuen von Tierärztinnen des FIWI untersucht und beprobt werden.

📊 Wildkatzen-Population in der Schweiz: Aktuelle Zahlen

Die aktuelle Wildkatzen-Population in der Schweiz wird auf rund 1.100 Individuen geschätzt. Damit hat sich der Bestand gegenüber früheren Erhebungen von nur “einigen hundert” Tieren deutlich erholt. Dennoch gilt die Europäische Wildkatze in der Schweiz als “stark gefährdet” auf der Roten Liste und steht seit 1963 unter strengem Schutz. Zum Vergleich: In Deutschland wird die Wildkatzen-Population auf 5.000 bis 7.000 Individuen geschätzt.

⚠️ Hybridisierung: Größte Bedrohung für die Wildkatze

Ein zentrales Forschungsziel des Projekts ist die Untersuchung der Hybridisierung zwischen Wildkatzen und Hauskatzen. Der aktuelle Hybridenanteil in der Wildkatzen-Population liegt bei etwa 15 Prozent. Dieser Wert ist im Vergleich zu früheren Studien von rund 3 Prozent deutlich angestiegen. Experten warnen, dass der Hybridisierungsgrad weiter steigen wird, je mehr sich die Wildkatze ins Mittelland ausbreitet. In Schottland gilt die Wildkatze durch Hybridisierung mit der Hauskatze bereits als genetisch weitgehend ausgestorben.

Die genetischen Analysen im Rahmen des Waadtländer Projekts sollen helfen, diesen Trend zu verstehen und Gegenmassnahmen zu entwickeln. Für Jäger und Naturbeobachter ist es entscheidend, Wildkatzen von Hauskatzen und Hybriden unterscheiden zu können, um den Schutz der reinen Wildkatzen-Population zu gewährleisten.

Wildkatzen mit GPS-Sendern: Neues Forschungsprojekt startet im Kanton Waadt

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Markus Keller

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Wildkatzen mit GPS-Sendern: Neues Forschungsprojekt startet im Kanton Waadt

Wildkatzen mit GPS-Sendern: Neues Forschungsprojekt startet im Kanton Waadt Sieben Wildkatzen im Kanton Waadt mit GPS-Halsbändern markiert. Erfahren Sie alles zum Wildkatzenprojekt 2024-2027 von KORA und der Universität Bern. Population, Hybridisierung und Fakten. 🎯 Sieben Wildkatzen erfolgreich besendert Im Rahmen des aktuellen Wildkatzenprojekts wurden diesen Winter im Kanton Waadt sieben phänotypische Wildkatzen für wissenschaftliche Zwecke mit GPS-Sendern ausgestattet. Das Feldteam konnte im Februar insgesamt drei Weibchen und vier Männchen erfolgreich fangen, die anschließend mit GPS-Halsbändern versehen, beprobt und gesundheitlich untersucht wurden. Diese Massnahme dient dazu, wertvolle Daten über die Ausbreitung der Wildkatze im Schweizer Mittelland zu sammeln. 📡 GPS-Technologie liefert präzise Bewegungsdaten Die GPS-Halsbänder zeichnen in regelmäßigen Abständen Positionsdaten auf. Da die Halsbänder der Wildkatzen im Vergleich zu anderen Tierarten kleiner dimensioniert sind, können die gespeicherten Daten jedoch nicht direkt über das GSM-Mobilfunknetz übertragen werden. Das Feldteam muss deshalb regelmäßig ins Gelände, peilt die Tiere an und lädt die GPS-Daten vor Ort herunter. Zusätzlich werden Fotofallen aufgestellt, um den Zustand der Tiere zu überwachen und weitere Informationen zum Verhalten zu sammeln. 🏛️ Projektpartner und Genehmigungen Das Wildkatzenprojekt ist eine Kollaboration zwischen dem Institut für Fisch- und Wildtiergesundheit (FIWI) der Universität Bern und der Stiftung KORA. Es wird von privaten Stiftungen finanziert. Die Besenderungen finden mit der notwendigen Bewilligung des Kantons Waadt und des Bundesamts für Umwelt statt. Die Projektlaufzeit erstreckt sich von 2024 bis 2027, wobei alle Individuen von Tierärztinnen des FIWI untersucht und beprobt werden. 📊 Wildkatzen-Population in der Schweiz: Aktuelle Zahlen Die aktuelle Wildkatzen-Population in der Schweiz wird auf rund 1.100 Individuen geschätzt. Damit hat sich der Bestand gegenüber früheren Erhebungen von nur “einigen hundert” Tieren deutlich erholt. Dennoch gilt die Europäische Wildkatze in der Schweiz als “stark gefährdet” auf der Roten Liste und steht seit 1963 unter strengem Schutz. Zum Vergleich: In Deutschland wird die Wildkatzen-Population auf 5.000 bis 7.000 Individuen geschätzt. ⚠️ Hybridisierung: Größte Bedrohung für die Wildkatze Ein zentrales Forschungsziel des Projekts ist die Untersuchung der Hybridisierung zwischen Wildkatzen und Hauskatzen. Der aktuelle Hybridenanteil in der Wildkatzen-Population liegt bei etwa 15 Prozent. Dieser Wert ist im Vergleich zu früheren Studien von rund 3 Prozent deutlich angestiegen. Experten warnen, dass der Hybridisierungsgrad weiter steigen wird, je mehr sich die Wildkatze ins Mittelland ausbreitet. In Schottland gilt die Wildkatze durch Hybridisierung mit der Hauskatze bereits als genetisch weitgehend ausgestorben. Die genetischen Analysen im Rahmen des Waadtländer Projekts sollen helfen, diesen Trend zu verstehen und Gegenmassnahmen zu entwickeln. Für Jäger und Naturbeobachter ist es entscheidend, Wildkatzen von Hauskatzen und Hybriden unterscheiden zu können, um den Schutz der reinen Wildkatzen-Population zu gewährleisten.

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